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Das
innere einer Kohte bietet ein behagliches Zuhause für unsere Gruppen,
wo auch immer sie aufgestellt wird. |
Unsere Meuten
und Sippen sollen dem Einzelnen einen geschützten Ort bieten, in dem
der Jugendliche lernt, sich zu entfalten, Persönlichkeit zu entwickeln
und Verantwortung zu übernehmen. Dies geschieht spielerisch und dem
Alter entsprechend. Dabei werden den Jugendlichen durch das Leben in und
mit der Natur Alternativen zu Konkurrenzdenken und Ellenbogenmentalität
aufgezeigt und Gemeinschaft erfahrbar gemacht. Den Mittelpunkt unserer
Arbeit bildet die kleine Gruppe.
Durch Fahrten
ins Ausland und Teilnahme an internationalen Treffen versuchen wir, uns
für Völkerverständigung einzusetzen und neue Perspektiven
kennenzulernen. Ebenso nehmen Pfadfinder aus dem Ausland an unseren Veranstaltungen
teil und finden bei uns gastfreundliche Aufnahme. Bis zum Alter von 12
Jahren sind die Kinder in einer sogenannten Meute zusammen, deren Arbeit
sich durch spielerische Elemente, orientiert am Dschungelbuch von Rudyard
Kipling, auszeichnet. Die Geschichten des Dschungelbuchs begleiten die
Wölflinge während ihrer gesamten Meutenzeit und sind auch Ursprung
der Namen der Wölflingsstufe.
Wie gestaltet
sich nun konkret unsere Arbeit in den jeweiligen Altersstufen,
den sogenannten Ständen? Mit etwa 11 Jahren bilden die Jugendlichen
eine Sippe. Dort lernen sie in der Gemeinschaft vor allem verschiedene
Pfadfindertechniken, übernehmen kleinere Aufgaben und gehen gemeinsam
auf Fahrt und Lager. In dieser Stufe werden Glaubensfragen vertiefter behandelt.
Richtlinie für das Zusammenleben ist dabei das Pfadfindergesetz.
Hat sich der Jungpfadfinder
in der Gemeinschaft entwickelt und ist bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen,
dann wird er in den Stand des Knappen aufgenommen. Dafür hat er bestimmte
Proben erfüllt, und sich auf diese Weise bestimmte Fertigkeiten erarbeitet.
Er beginnt, Verantwortung für Jüngere und für das Leben
im Stamm zu übernehmen.
Ab 16 Jahren
beginnen die Pfadfinder im Stand des Spähers, über den Stamm
hinaus aktiv zu werden. Späher suchen einen persönlichen Zugang
zum Glauben und setzen sich mit der Idee des Lebenspfadfindertums auseinander.
Der Kreuzpfadfinder schließlich verspricht, sein Leben nach den Grundsätzen
der Christlichen Pfadfinderschaft zu gestalten. Als Christen und Pfadfinder
beschäftigen sich Kreuzpfadfinder aktiv mit Fragen aus Kirche und
Gesellschaft und nehmen dort Verantwortung durch Mitarbeit wahr.
So führen
wir die Jugendlichen in den einzelnen Altersstufen schrittweise an die
Übernahme von Verantwortung heran. Dies dient nicht nur der Persönlichkeitsbildung
der Jugendlichen, sondern ist auch für die Fortführung der Arbeit
der CPD wichtig, die auf allen Ebenen ausschließlich ehrenamtlich
getragen wird. |